Winter-Getaway in Traunkirchen im Salzkammergut. Die Stadt lässt einen selten wirklich los. Selbst im Schlaf bleibt etwas in Bewegung. Gedanken, To-do-Listen, Geräusche.
In Traunkirchen wird es plötzlich still. Nicht aufgesetzt. Nicht inszeniert. Einfach so. Der Blick auf den Traunsee. Die Berge dahinter. Und dazwischen: Raum. Zum Atmen. Zum Sortieren. Or maybe not thinking at all. Der Winter verstärkt dieses Gefühl. Er reduziert alles auf das Wesentliche. Kein Programm. Kein Müssen. Ausschlafen wird zur bewussten Entscheidung. Für Langsamkeit. Für Klarheit. Für einen Tag, der nichts beweisen will. Just being. And that’s enough.
Der Morgen beginnt leise. No alarm. No pressure. Sanftes Winterlicht zieht über den See. Der Tag drängt nicht. Zeit fühlt sich weit an. Noch bevor er richtig begonnen hat, stellt sich dieses ruhige Ankommen ein.
Nach dem Aufstehen kommt Wärme von innen. Eine Kakaozeremonie. Sanft geführt. Erdend. Unaufgeregt. Sie öffnet den Körper, sortiert Gedanken, bringt Ruhe ins System. Der Atem wird tiefer. The pace drops. Everything settles.
Frühstück folgt im gleichen Rhythmus. Spät. Entspannt. Warme regionale Spezialitäten, guter Kaffee, lange Blicke hinaus auf das Wasser. Der See gibt den Takt vor. Gespräche entstehen. Oder eben nicht. Both feel right.
Dann ruft der Winter. Eine kurze Autofahrt, rund 25 Minuten, hinein in klare Luft und stillen Wald. Die Wanderung zum Laudachsee dauert etwa eine Stunde. Schnee unter den Füßen. Ruhe ringsum. Zeit dehnt sich.
Manchmal durchbricht ein leises Knacken die Stille. Ein tiefes, fast singendes Geräusch, das aus dem Eis kommt. Kein Zufall, sondern Spannung. Das Eis arbeitet, reagiert auf Kälte und feine Temperaturwechsel. Physik, die hörbar wird. Und sich trotzdem mystisch anfühlt. Gehen wird zum Ziel. Gedanken werden langsamer. No need to explain anything. Slow walking. Slow thinking. Making space for new inspiration.
Am Rückweg wirkt der Stopp in Gmunden fast selbstverständlich. La Sonett. Eine französische Pâtisserie, die keine Kompromisse macht. Butterreich. Präzise. Großzügig gedacht. Tartes, die Gewicht haben. Geschmacklich wie physisch. Kein leichter Moment, sondern ein bewusster. Genau richtig nach Stunden in Kälte und Bewegung. Ein Platz für echten Genuss. Rich. Comforting. Unapologetic.
Am Nachmittag folgt der Kontrast. Kälte. Eisbaden. Ein Moment voller Präsenz. Beim Eintauchen wird alles klar. Atem. Körper. Fokus. Dann Ruhe. Clean and sharp. Danach übernimmt die Wärme. Sauna. Muskeln lassen los. Der Atem wird ruhig. Der Tag beginnt auszuklingen.
Der Abend kommt ruhig. Dinner in der Belétage. Bar und Restaurant fließen ineinander. Man beginnt mit einem Drink. Oder endet damit. Sharing plates. Regional flavors, rethought. Zeit entsteht zwischen den Gängen. Gespräche auch. Nothing fixed. Nothing forced. Danach kein Programm. Nur der dunkle See draußen. Und dieses leise Gefühl: This day was exactly right.
So fühlt sich ein Wintertag in Traunkirchen an.Reduziert. Klar. Quietly restorative.
Für alle, die den Winter nicht füllen, sondern vertiefen wollen.
Mit Raum für Langsamkeit. Für Bewegung in der Natur. Für Wärme, Kälte und Klarheit.
Breathwork, Eisbaden, Spa-Momente und Zeit am See – frei kombinierbar, ohne festen Takt.
A winter stay. Focused on feeling. Not doing.
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