Du schmeckst gern genauer hin. Du willst wissen, where things come from, wer dahintersteht und warum genau das auf dem Teller landet. Nicht aus Neugier allein, sondern weil Kontext für dich part of the experience ist. Genau hier setzt Women shaping taste an – das übergeordnete Konzept der Gröller Hospitality beim FELIX Wirtshausfestival 2026.
Curated, not staged. Kein lautes Statement, sondern eine klare Haltung. Es geht nicht um „Female Chefs“ als Label, sondern um Perspektiven. Um Küchen, die biografisch erzählen, kulturell verwurzelt sind und kompromisslos im Geschmack bleiben. Authored by women heißt hier: Handschrift statt Lautstärke. Depth over drama. Substance over trend.
Im Cosmos der Gröller Hospitality wird daraus ein Erlebnis, das sich selbstverständlich anfühlt. Urban in spirit, regional verankert, open for new ideas. Kein Erklären, kein Overdesign. Just good taste – und dieses stille Gefühl: „this is exactly where I should be“.
Vielleicht, weil du Kulinarik nicht als Statussymbol siehst, sondern als Ausdruck von Haltung. Weil dich short-lived trends nicht interessieren, wohl aber echte Geschichten. Und weil du spürst, dass viele Köchinnen anders arbeiten: kollaborativer, intuitiver, weniger hierarchisch. Less ego, more intuition. Mehr Prozess, weniger Pose.
Diese Events folgen keiner klassischen Dramaturgie. Sie lassen Raum. Für Austausch. Für Zufall. Für Gespräche, die bleiben. Für Abende, die sich entwickeln dürfen. No fixed script. No pressure. Just flow.
Good food. Strong stories. Real connection. Und genau deshalb nehmen diese Abende mehr mit als nur einen Geschmacksmoment. They linger.
20. & 21. März 2026 | Kranabethhütte
Für zwei Abende weht japanische Gastfreundschaft über dem Feuerkogel. Die Kranabethhütte wird zum alpinen Ryokan – reduziert, warm und offen. Im Zentrum stehen Risa und Yumi, zwei Köchinnen aus Japan, die ihre kulinarische Heimat ins Salzkammergut bringen. Nicht als Inszenierung, sondern als gelebte Haltung.
Ein Ryokan ist mehr als ein Gästehaus. Er ist ein Ort des Zusammenseins, an dem Essen, Zeit und Gemeinschaft zusammengehören. Genau dieses Gefühl übersetzen Risa und Yumi in die alpine Umgebung. Mit Achtsamkeit, Sinnlichkeit und einem feinen Gespür für den Moment. Ihre Küche folgt keiner starren Dramaturgie, sondern einer weiblichen Handschrift: intuitiv, gemeinschaftlich, aufmerksam.
Was genau passiert, bleibt bewusst offen. Sicher ist nur: Es wird gekocht, geteilt, verkostet und gefeiert. Kulinarische Stationen entstehen und verschwinden, Aromen treffen auf Höhenluft, Sake auf Schnee. Der Berg ist kein Hintergrund – er spielt mit. Intuitive. Communal. Unforced.
11. April 2026 | Belétage x Parvin Razavi
In der Belétage steht Gemüse im Zentrum – selbstbewusst und kompromisslos. Parvin Razavi kocht aus tiefer persönlicher und kultureller Verwurzelung heraus. Ihre Küche erzählt von persischen Wurzeln, von Migration, von Selbstbehauptung – und von einer großen Liebe zu kräftigen Aromen.
Gemeinsam mit dem Belétage-Team entsteht ein lockeres Sharing-Menü, das Traditionen aufgreift und neu zusammensetzt. Gewürze, Texturen, Tiefe. Ein Gang mit Stör ergänzt das Menü als feine Referenz an den Kaspischen Raum und historische Handelsrouten. Warum hingehen? Weil dieser Abend zeigt, wie kulturelle Identität schmeckt. No explanation needed. You feel it.
25. April 2026 | Poststube 1327 X Theresia Palmetzhofer
In der Poststube 1327 zeigt Theresia Palmetzhofer (Gasthaus zur Palme), wie zeitgemäße Wirtshausküche heute klingen kann. Tief verwurzelt im Mostviertel, präzise im Handwerk, offen im Denken. Klassik wird ernst genommen – und gleichzeitig weiterentwickelt.
Regionale Produkte werden nicht dekoriert, sondern auf ein neues Niveau gehoben. Subtile internationale Einflüsse treffen auf klare Technik, ohne Dogmen, mit viel Selbstverständlichkeit. Begleitet von Wirtshausmusik entsteht ein Abend, der nicht drängt, sondern trägt. Come hungry. Stay curious.
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